Die Geschichte der Stadt Ouistreham Riva-Bella

Im Herzen der Normandie und des Calvados gelegen, haben im Laufe der Zeit sowohl das Meer als auch der Fluss Orne das Schicksal der Stadt Ouistreham bestimmt.

Aufgrund ihrer geographischen Lage diente die Stadt als Wachposten zur Verteidigung der Ornemündung und sollte somit zur Sicherung der Region beitragen.

Nach der Eroberung Englands im 11. Jahrhundert profitierte die Stadt vom Wohlstand des Herzogtums der Normandie. Ab dem 13. Jahrhundert gehörte die Normandie wieder zum Königreich Frankreich.
Die folgenden Jahrhunderte waren von zahlreichen Kriegen mit dem englischen Königreich gezeichnet, in denen der Ort wiederholt die Rolle des Wachpostens übernahm.

Nach der Abdankung von Napoleon Bonaparte im 19. Jahrhundert beruhigten sich die Konflikte und man begann mit dem Bau eines Kanals zwischen Caen und Ouistreham. Durch die direkte Lage am Meer bekam auch Ouistreham einen positiven Impuls, der die Konstruktion des Hafenviertels auslöste.

Einige Jahre später wurde Ouistreham nach dem Vorbild weiterer Küstenstädte zum Badeort Riva-Bella, dessen Bedeutung bis zum 2. Weltkrieg stetig wuchs.

Trotz ihrer Rolle während der Landung der Alliierten, hat unsere Gemeinde es geschafft, ihren Ruf nach der Befreiung wieder aufzubauen und die positive Entwicklung von vor dem Krieg weiterzuführen.

Namensursprung:
Die Schreibweise des Namens hat sich häufig geändert, aber man hält heute an seiner Abstammung vom sächsischen Namen “Wester-Ham”, übersetzt “Westliches Dorf” (im Verhältnis zu der Flussmündung der Orne), fest.