Die Dünen

Dunes riva bellaZwischen der Stadt und dem Strand exisitert ein teilweise menschlich geschaffener Dünenbereich. Dieser Gürtel ist mit einer für sandiges und salziges Milieu typischen Vegetation bedeckt und lässt die jährliche Pflanzenfolge vom hinteren Strandabschnitt und den Dünenanfängen bis hin zu der unbeweglichen, strauchbewachsenen Düne erkennen.
Zahlreiche bedrohte Pflanzenarten wachsen in diesem Gebiet, die im Vergleich zu anderen Vegetationen in Dünennähe sehr wichtig sind.
So finden Sie hier:

– Den gewöhnlichen Strandhafer, der auf nationaler Ebene geschützt wird. In Ouistreham ist er vor allem am hinteren Strand und am Dünenanfang zu finden. Die Wurzeln des Strandhafers können sich in sehr schneller Zeit auf eine groβe Fläche unter dem Sand ausbreiten. An den schattigen, ca. 1.5cm langen Blättern ist das Gras leicht zu erkennen.

– Die Stranddistel ist heute das Symbol des Küstenschutzes und ist typisch für Wanderdünen. Dieser Doldenblüter ist durch seine ledrigen, handförmigen und dornigen Blätter und seine blauen Blüten von anderen Pflanzen unterscheidbar.

– Auβerdem sind die Dünen gleichzeitig Heimat einer reichen Fauna, wobei die Dünenschnecke und wilde Kaninchen sicherlich die bekanntesten Tierarten sind. Allerdings sollte man nicht zögern und sich nach unten bücken, um die Vielfalt an Insekten, die sich im Sand verstecken, zu entdecken. So zum Beispiel die Raupen der Goldafter, die ihr Nest in Sanddornsträuchern spinnen oder die Grillen mit blauen Flügeln, die “Rasenmäher” der hinteren Dünen.

Im Jahr 1999 hat die Stadt Ouistreham bei der Erneuerung des Boulevard Briand entschieden, dieses Gebiet aufgrund seiner Biodiversität zu erhalten. Die Verletzlichkeit dieser Zonen führt dazu, dass der Schutz durch die Stadt nicht ausreicht, sondern dass jeder Einzelne etwas zum Erhalt beitragen muss. Wir bitten auch Sie darum, die bestehenden Wege nicht zu verlassen, um die Vegetation der Dünen nicht zu beschädigen und keine Zigarettenstummel zurückzulassen, da Sie so ein Feuer auslösen könnten.